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Das Trinkwasser in Herstelle und Würgassen ist frei von Verunreinigung Abkochgebot ist aufgehoben – vorsorgliche Schutzchlorung wird beibehalten

Die Ergebnisse der wiederholten mikrobiologischen Untersuchungen des Trinkwassernetzes in Bad Karlshafen vom 08.08.2017 und in Herstelle und Würgassen vom 09.08.2017 jeweils durch das Umweltlabor Kassel liegen nun vor. Die Untersuchungen haben ergeben, dass sowohl im durch AWS Bad Karlshafen an die BeSte Stadtwerke GmbH gelieferten Wasser als auch im durch BeSte Stadtwerke an die Kunden in Herstelle und Würgassen gelieferten Trinkwasser keine mikrobiellen Verunreinigungen mehr nachgewiesen werden konnten. Das Trinkwasser ist frei von Beanstandungen und entspricht damit wieder den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

 

Die Schutzchlorung des gesamten Trinkwassers bleibt aber weiter bestehen, bis alle Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassers seitens AWS umgesetzt sind.

Die nach gewiesene Konzentration „Freies Chlor“ liegt unterhalb der Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung, so dass das Trinkwasser wieder wie gewohnt, auch zum Essen und Trinken, verwendet werden kann. Über die Aufhebung der Schutzchlorung werden wir Sie rechtzeitig informieren.

 

Das Abkochgebot ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Zentrale Enthärtung des Trinkwassers der Stadt Beverungen scheitert an zu hohen Kosten

Blick in den Hochbehälter am Eisberg.

Die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH hat sich in ihrer letzten Sitzung intensiv mit der Einführung einer zentralen Wasserenthärtungsanlage beschäftigt.

Die Wasserhärte in Beverungen wird nach den Richtwerten des DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. als hart eingestuft, was zum Beispiel bei technischen Geräten zu Nachteilen führen kann. Abhilfe könnte eine zentrale Enthärtungsanlage für das Trinkwasser schaffen, wie sie zurzeit in anderen Kommunen im Kreis Höxter geplant wird. Aus diesem Grund hat die Stadtwerke Beverungen GmbH bei dem Ingenieurbüro GUV aus Kassel ein Gutachten zur Möglichkeit der zentralen Enthärtung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Beverungen GmbH in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie wurden in der letzten Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH durch Herrn Dr. Münch vom Ingenieurbüro GUV ausführlich vorgestellt.

Nach Vorstellung der möglichen verschiedenen Enthärtungsverfahren wies Herr Dr. Münch auf die individuelle Problematik der Beverunger Trinkwasserversorgung hin und erläuterte die Anforderungen an eine entsprechende Anlage: „Durch die dezentrale Lage der fünf Wassergewinnungsanlagen ist es erforderlich, drei Aufbereitungsanlagen an verschiedenen Standorten (Bereich Bevertrift, Bereich Eisberg, Bereich Roggenthal) zu errichten, an denen ein ausreichend dimensionierter Kanalanschluss zur Verfügung steht. Dieser besteht noch nicht und müsste ebenfalls erstellt werden. Problematisch ist die Entsorgung der sehr hohen Spülwassermengen, die täglich beim Enthärtungsvorgang anfallen. Allein für die Kernstadt Beverungen mit den dazugehörigen Ortschaften Blankenau, Drenke und Wehrden müssten täglich 200 m³ Spülwasser über das Kanalnetz entsorgt werden.“

Die einmaligen Investitionskosten für die Errichtung der Gebäude mit einer Größe von ca. 15 x 7 Metern je Standort die Anlagentechnik und den Rohrleitungsbau belaufen sich auf ca. 3 Mio. Euro. Hinzukommen die jährlichen Kosten für Betriebspersonal, Strom und Wartung. In seinem Fazit bezifferte Dr. Münch die zusätzlichen Kosten mit ca. 1,30 €/m³ Trinkwasser, die für die zentrale Enthärtung anfallen. Der derzeitige Wasserpreis beträgt im Versorgungsgebiet Stadtwerke Beverungen GmbH 1,39 €/m³. Davon ausgenommen sind die Ortschaften Herstelle und Würgassen, die ihr Wasser aus Bad Karlshafen beziehen (Wasserpreis 1,87 €/m³).

Abschließend sprach Herr Dr. Münch die Empfehlung aus, dass Trinkwasser der Stadtwerke Beverungen GmbH aus ökologischen sowie wirtschaftlichen Gründen nicht zentral zu enthärten. Die anwesenden Mitglieder der Gesellschafterversammlung teilten nach ausführlicher Diskussion diese Ansicht.

Neubau des Hochbehälters am Schnegelberg

Rüdiger Hölscher (Geschäftsführer Stadtwerke Beverungen GmbH), Ralf Göllner (Vorstitzender der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH), Lothar Scholle (Wassermeister BeSte Stadtwerke) und Bürgermeister Hubertus Grimm beim vor Ort Termin auf der Baustelle des neuen Hochbehälters

Am Schnegelberg in Dalhausen wird von den Stadtwerken Beverungen ein neuer Hochbehälter zur Trinkwasserversorgung im Stadtgebiet gebaut. Der Neubau wurde erforderlich, da der vorhandene Brunnen und der Hochbehälter am Krähenberg (Baujahr 1963) stark Sanierungsbedürftig sind, so lösen sich die in den Wasserkammern verlegten Fliesen und der Beton platzt ab. Ebenfalls wird der vorhandene Hochbehälter am Schnegelberg (Baujahr 1970) wird zurückgebaut.

„Die Standortfrage gestaltete sich aufgrund von Landschaftsschutz und schlechten Untergrundverhältnissen in der Hanglage am Schnegelberg schwierig. Außerdem ist aufgrund der topografischen Verhältnisse in Dalhausen auch der Bau einer Druckminderanlage unterhalb des neuen Hochbehälters erforderlich“, erklärt der zuständige Wassermeister Lothar Scholle. Zusammen mit dem Ing. Büro GUV aus Kassel wurden dann die Planung vorgenommen, so dass Anfang des Jahres der Startschuss für die Baumaßnahmen fiel, die von der Firma Schönhoff als Generalunternehmer durchgeführt werden.

Der neue Hochbehälter ist mit zwei Wasserkammern mit jeweils 200 m³ Trinkwasservorrat ausgestattet. Im Vorraum des Hochbehälters werden zwei Pumpenanlagen eingebaut die das Wasser zur Versorgung der Ortschaften Bustollen, Rothe und Tietelsen in den Hochbehälter Bustollen pumpen sowie zum Hochbehälter Haarbrück um die Ortschaften Haarbück und Jakobsberg zu versorgen. Die geplanten Baukosten des neuen Hochbehälters inklusive Pumpenanlagen sowie Druckmindergebäude belaufen sich auf ca. 1,3 Mio. Euro (brutto). Um die Ortschaft Dalhausen mit Trinkwasser zu versorgen wurde bereits im Vorjahr eine neue ca. 1 Kilometer lange Transportleitung im Immenweg durch die Firma. Nolte aus Beverungen verlegt. Baukosten ca. 170.000 Euro (brutto).

Austausch der Wasserzähler

Der moderne Wasserzähler der neuesten Generation von der Firma Sensus.

Um die Ablesung, Abrechnung und Wechselung der Wasserzähler effektiver zu gestalten hat sich die BeSte Stadtwerke GmbH dazu entschlossen, die bisherigen Wasserzähler kontinuierlich gegen Geräte der neusten Generation auszutauschen. In der Trinkwasserversorgungsanlage werden daher die Wasserzähler gewechselt. Der vorhandene Flügelradzähler wird durch einen elektronischen (magnetisch-induktiv) Wasserzähler ausgetauscht.

Diese Wasserzähler bieten die Möglichkeit die Ablesung per Funk durchzuführen. Der zuständige BeSte - Mitarbeiter kann Ihren Zählerstand im Nahbereich mittels einer Datenzugriffsstelle über ein spezielles Auslesegerät empfangen, ohne hierfür Ihr Gebäude betreten zu müssen. Daher ist es in Zukunft im Normalfall nicht mehr erforderlich, dass Sie als Kunde für die Zählerstandserfassung anwesend sein müssen und auch schwer zugängliche Wasserzähler werden erreicht.

Durch das neue Messprinzip wird die Messbeständigkeit des Zählers erhöht, sodass die Eichgültigkeitsdauer mittels Stichprobenverfahren verlängert werden kann. Die Sendeleistung des eingebauten Funkmoduls ist sehr gering und gesundheitlich unbedenklich. Die Lebensdauer der Gerätebatterie im Wasserzähler ist langlebig, so arbeitet das Funkmodul mit einer Batterie mehr als 15 Jahre.

Weitere detaillierte Informationen zu dem eingebauten Wasserzähler sowie Zertifikate und Bescheinigungen des Herstellers zur Funkübertragungen und zum Datenschutz finden Sie in den beigefügten Dokumenten.

Bei Rückfragen erhalten Sie Auskunft unter der Rufnummer 05273 / 3688-0

 

Weitere Inforamtionen:

Produktinformationen Wasserzähler

Informationen zur Funkablesung

Informationen zur Unbedenklichkeit

Wasserkooperation im Kreis Höxter: Erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft

Bereits seit 1992 besteht die Wasserkooperation im Kreis Höxter als freiwilliger Zusammenschluss der Landwirtschaft und Wasserwirtschaft bei dem beiderseitige Belange aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist die ist die Aufrechterhaltung und Förderung des Gewässer- und Bodenschutzes und Minimierung der Auswirkungen der Landbewirtschaftung auf Gewässer und Boden.

Die Zusammenarbeit trägt einen wichtigen Teil zur Wasserqualität im Kreis Höxter bei. So ist die Qualität hinsichtlich der Nitratbelastung im Kreis Höxter sehr gut. Dies wurde bei einem Treffen der Beteiligten am Beverunger Hochbehälter Eisberg vorgestellt.

Weitere Inforamtionen finden Sie in Berechterstattung in der Neuen Westfälischen und dem Westfalen-Blatt.

Stadtwerke Beverungen GmbH erhält Zuschlag bei Konzessionsverträgen

Setzen bei der Unterzeichnung der Konzessionsverträge auf eine langfriste Zusammenarbeit: Ludger Ernst, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Beverungen und Rüdiger Hölscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Beverungen GmbH.

Die Stadt Beverungen hat den Konzessionsvertrag Strom für die Kernstadt und die Ortschaften Würgassen und Herstelle sowie den Konzessionsvertrag Gas in allen angeschlossenen Ortsteilen an die Stadtwerke Beverungen GmbH vergeben. Konzessionsverträge regeln die Betriebsführung der Versorgungsnetze in Kommunen. Im Strombereich waren die Stadtwerke Beverungen schon Konzessionsnehmer, im Gasbereich werden sie neuer Konzessionsnehmer.

Im Versorgungsgebiet werden pro Jahr ca. 35.000.000 kWh Strom von den Einwohnern/Haushalten verbraucht. In den vorhandenen Erdgasnetzen werden ca. 60.000.000 kWh Erdgas an die Netzkunden geliefert.

„Wir freuen uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre fortzuführen und mit einer Vertragslaufzeit von 20 Jahren setzen wir auf eine langfristige und nachhaltige Verbindung mit unseren heimischen Stadtwerken“ sagt Ludger Ernst, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Beverungen, der die Verträge zusammen mit Rüdiger Hölscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Beverungen GmbH unterzeichnete. Dieser ergänzt, dass die operative Betriebsführung, wie bisher von der BeSte Stadtwerke GmbH übernommen wird.

Strukturelle Änderungen bei den Stadtwerken Beverungen

Bei den Stadtwerken Beverungen, die als Eigenbetrieb der Stadt Beverungen für die Betriebszweige Wasserwerk und Abwasserwerk zuständig waren, haben strukturelle Änderungen stattgefunden. Diese treten rückwirkend zum 1. Januar 2015 in Kraft.

Die Strom- und Wassersparte wurde in die neu gegründete Stadtwerke Beverungen GmbH ausgegliedert, deren Geschäftsführer ist Rüdiger Hölscher ist. Gleichzeitig fand die Umfirmierung des Eigenbetriebes Stadtwerke Beverungen in Abwasserwerk der Stadt Beverungen statt. Die Betriebsleitung übernimmt nun Frank Matthias. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH sowie des Betriebsausschusses des Abwasserwerks der Stadt Beverungen ist Ralf Göllner. In beiden Gremien ist Manfred Filmer der stellvertretende Vorsitzende.

„Diese Änderungen sind rein formeller Natur und haben für die Beverungerinnen und Beverunger keine Auswirkungen. Alles rund um die Wasserver- und entsorgung bleibt wie bisher und es stehen weiterhin, sowohl im Bereich Frischwasser als auch für das Abwasser, die gleichen Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärt der Beverunger Bürgermeiser Hubertus Grimm.

Hubertus Grimm, Bürgermeister der Stadt Beverungen; Ralf Göllner, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und des Betriebsausschuss; Frank Matthias, Betriebsleiter des Abwasserwerks der Stadt Beverungen; Rüdiger Hölscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Beverungen GmbH und Manfred Filmer, stellv. Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und des Betriebsausschusses.